Willkommen

Press Review

Top Agrar, Januar 2017, Spezialprogramm Rinderhaltung, R6
"Wir brauchen gestaffelte Milchpreise"

Inhalt: Eine Rückvergütung von Milch anhand der durchschnittlichen Milchverwertung ist nicht sinnvoll. Sie führt dazu, dass Landwirte noch Milch anliefern, obwohl die Molkerei bereits Milch an den Spotmarkt abgibt. Dies führt zu einer Senkung des Durchschnittspreises. Stattdessen sollten die Preise lieber nach der Verwertung gestaffelt werden. So müssten Milcherzeuger bei einer Produktionsausdehnung oft mit den niedrigeren Spotmarktpreisen rechnen und würden somit ihre Ausdehnung stärker überdenken.

Download als PDF

Top Agrar Online, 23.11.2016
Wer beeinflusst den Milchpreis?

Inhalt: Auf der EuroTier haben die Experten Ludwig Börger, Ronald Schaber und Sebastian Hess über den niedrigen Milchpreis diskutiert. Als Einflussfaktoren wurden eine zunehmende Ausweitung der Milchproduktion, ein Wegfall von Exportmärkten, das verzögerte Ankommen von Marktsignalen, strukturelle Probleme und auch die Marktmacht genannt. Aber auch der Weltmarktpreis hat Einfluss auf den Milchpreis in Deutschland. Den direkten Einfluss der Politik auf den Milchpreis lehnen die Experten ab und sind eher für politische Investitionen in Beratungsleistungen.

Top Agrar Online

Süddeutsche Zeitung, 07.11.2016, Seite 20
Milchkrise verhindern

Molkereigenossenschaften sollten nur so viele Liter annehmen, wie sie höherwertig vermarkten können
Inhalt: Europa steckt wieder in einer Milchkrise und diese ist länger und tiefer als  2009. Zur Lösung dieser Krise sehen Sebastian Hess und Uwe Latacz-Lohmann gewisse Verantwortung bei den Molkereigenossenschaften. Die Genossenschaften könnten über ein Staffelpreismodell anhand der Grenzverwertung die Anlieferungsmengen senken, denn die Landwirte für einen Teil ihrer Milch einen höheren Preis und für Übermengen, die am Spotmarkt gehandelt werden nur einen geringeren Preis erhalten. Durch ein solches Modell würde weniger Milch von den Landwirten angeliefert werden und so möglicherweise eine Flutung des Spotmarktes verringert werden.

Download als PDF

Süddeutsche

Handelsblatt, 26.10.2016
Wie die Börse die Milchbauern retten könnte

Milchpreis-Verfall
Inhalt: Der Handel von Milch über Terminkontrakte, wie es bei Getreide schon länger gängig ist, könnte den Preisverfall der Milch entschärfen, da Zahlung und Lieferung nicht direkt bei Vertragsabschluss erfolgen. Aber auch das Risikomanagement der einzelnen Betriebe darf nicht außer Acht gelassen werden, die deutschen Milchbauern sollten sich nicht nur als Lieferant, sondern auch als Vermarkter der Milch sehen wie es in den USA schon üblich ist.

Handelsblatt

Sächsische Zeitung, 05.08.2016, Seite 5
Wenn Milch nicht gut läuft

Der Milchwirtschafts-Experte Sebastian Hess über zu viele Kühe, Bauern in Geldnot – und die Gewinner der Krise
Inhalt: Schwankende Preisentwicklungen aufgrund von globalisierten Marktstrukturen liegen auf dem Milchmarkt vor. Auch unter der bisherigen Quote gab es Milchpreistiefs. Beratungsmöglichkeiten um die Produktivität zu verbessern sollte der Staat anbieten.

Download als PDF

Top Agrar, August 2016, Spezialprogramm Rinderhaltung, Tipps & Trends, R2
Welche Mengen-Absprachen sind jetzt erlaubt?

Interview mit Herrn Prof. Dr. Hess, Universität Kiel
Inhalt: Durch die Änderung des Marktstrukturgesetzes sind Mengenabsprachen durch Agrarorganisationen wie z.B. Milcherzeugerorganisationen erlaubt. Prof. Dr. Hess hält Mengenabsprachen für unwahrscheinlich, erwartet aber dennoch Auswirkungen auf den Markt.

Top Agrar

Download als PDF

Agrarheute.com, 30.06.2016
Wege aus der Milchkrise: Marken, Image, Verträge, Export

Deutscher Bauerntag
Inhalt: Beim Deutschen Bauerntag wurden Ursachen und mögliche Lösungen für die derzeitige Milchkrise diskutiert. Dabei wurden Möglichkeiten wie mehr Wettbewerb in der Milchbranche oder Bündelung des Verkaufs von Standardprodukte besprochen.

Agrarheute

Bauernblatt, 18.06.2016
Schaufenster der Kieler Milchforscher ist wieder geöffnet

Kieler Milchtag
Inhalt: Der Kieler Milchtag beschäftigte sich mit Themen rund um die Milchproduktion und -verarbeitung. Zum einen wurde über Themen wie Produktinnovationen, eine Mengenbegrenzung und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Milchindustrie gesprochen, zum anderen wurde auch auf Themen im Bereich von Produktions- und Verarbeitungstechnik eingegangen. Insgesamt fand die Veranstaltung bei den aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Gäste anklang und soll künftig alle zwei Jahre stattfinden.

Download als PDF

Land & Forst, 09.06.2016, Seite 41
Kühe mindestens sieben Jahre nutzen

Kieler Milchtag
Inhalt: Das Gewinnmaximum wird bei der siebenjährigen Nutzung einer Kuh erreicht, aber es gibt keinen ökonomischen Grundfür die Abgabe einer gesunden Kuh, wenn diese noch mindestens eine Laktation genutzt werden kann. Zudem hat die Volatilität der Preise nicht erst seit dem Quotenende zugenommen, sondern ist schon länger zu beobachten.

Download als PDF

Bauernblatt, 04.06.2016, Seiten 8-9
Details kontrovers und sachlich diskutiert

Krisengespräch in Rendsburg zur Milchpreismisere
Inhalt: Trotz erster positiver Entwicklungen auf dem Milchmarkt muss weiter nach Lösungen gesucht werden. So wurden beim Krisengespräch in Rendsburg Möglichkeiten einer erneuten Mengensteuerung, unternehmerische Initiativen und auch steuerliche Regelungen diskutiert.

Dowenlaod als PDF

CAU Pressemeldung Nr. 186/2016, 01.06.2016
Kieler Milchtag 2016

Tradition milchwissenschaftlicher Tagungen in Kiel wird fortgeführt
Inhalt: Beim Kieler Milchtag wurden aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Milchsektor vorgetstellt und auch Stellung zur aktuellen Milchkrise genommen. Über 100 Teilnehmer waren vor Ort und haben sich mit den Themen rund um die Milch beschäftigt.

CAU Pressemeldung

SAT.1 Regional, 31.05.2016
Kieler Milchtag 2016: Wie sieht die Zukunft der Milcherzeugung in Schleswig-Holstein aus?

Inhalt: Viele Milchbauern haben durch den niedrigen Milchpreis Probleme, aber die Forscher beim Kieler Milchtag sehen noch Potential und Verbesseungsmöglichkeiten für die Milch und ihre Produkte.

SAT.1 Regional

NDR.de, 13.05.2016
Schleswig Holstein Magazin

Bauern demonstrieren gegen geringe Milchpreise
Inhalt: TV-Interview mit Prof. Dr. Sebastian Hess zur Molkereistruktur

NDR.de Schleswig-Holstein Magazin

NDR.de, 02.03.2016
Preisdruck und Burn-out: Landwirte in der Krise

Inhalt: Auch Landwirte erkranken inzwischen an Burn-Out und Depressionen durch die steigende psychische Belastung hervorgeufen z.B. durch die wirtschaftliche Lage. Aber nicht nur die Politik hat Fehler gemacht, sondern auch die Bauern selbst wie z.B. mangelndes Risikomanagement.

NDR.de Schleswig-Holstein

NDR.de, 02.03.2016
"Gutes Risikomanagement ist wichtiger als Größe"

Inhalt: Wie konnte es dazu kommen, dass viele Milchviehhalter nach einigen guten Jahren nun plötzlich große wirtschaftliche Probleme haben? Mit solchen Fragen beschäftigt sich Professor Sebastian Hess von der Universität Kiel. Im NDR Interview blickt er auf die Entwicklung des Milchmarkts in den vergangenen Jahren zurück und erklärt, welche Fehler landwirtschaftliche Betrieben gemacht haben.

NDR.de Schleswig-Holstein

Bauernblatt, 27.02.2016, Seiten 38-40
Erste Erfahrungen mit liberalisiertem Milchmarkt

Inhalt: Unter dem Eindruck anhaltend niedriger Milchauszahlungspreise und steigender Milchanlieferung wird auch nach dem Ende der europäischen Milchquote weiterhin über eine kollektive Begrenzung der in Europa zu produzierenden Milchmenge diskutiert.

Download als PDF

Bauernblatt, 27.02.2016, Seite 10
Selbstversorgung ist Armut

Rückblick: Ein Jahr nach der Quote
Inhalt: Ist regionale Selbstversorgung nachhaltiger als Welthandel!? Zerstört Sojaanbau den Regenwald? Werden Kleinbauern durch Großkonzerne ausgebootet? Und ruinieren steigende Produktstandards unsere Landwirtschaft? Mit diesen Mythen aufzuräumen, war Prof. Sebastian Hess von der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel beim Kreisbauerntag in Bad Oldesloe angetreten.

Downlaod als PDF

Stormarner Tageblatt, 20.02.2016, Seite 14
Globalisierung kann die Lösung sein

Bauerntag in Oldesloe
Inhalt: Prof. Dr. Hess spricht über Mythen und Fakten zur Globalisierung der Welternährung. Nahrungsmittel sollten an geeigneten Standorten angebaut werden, denn nur dort kann sowohl ökonomisch als auch ökologisch effektiv gearbeitet werden.

SHZ Stormarner Tagesblatt

Download als PDF

Stormarner Tageblatt, 18.02.2016
Landwirtschaft: Nur regional ist auch keine Lösung

Bauerntag
Inhalt: „Nahrungsmittel auf Weltreise“ stehen im Mittelpunkt des Kreisbauerntages in Bad Oldesloe. Der weltweite Handel mit Nahrungsmitteln ist nicht unbedingt negativ zu sehen, allerdings sollten dabei standortbedingte Vorteile genutzt werden.

SHZ Stormaner Tagesblatt

DGS Magazin, Januar 2016, Seiten 32-33
Tierwohl wird ein Dauerbrenner bleiben

Tierhaltung im Spannungsfeld
Inhalt: Bei der Tierwohl-Tagung in Göttingen kam man zu dem Ergebnis, dass Tierwohl keine Modeerscheinung ist und besonders die Ablehnung von Massentierhaltung in der Gesellschaft wächst. Bei der Diskussion um Tierwohl sollten aber nicht die Verbraucher betrachtet werden, sondern auch Landwirte und Amtstierärzte miteinbeziehen.

Download als PDF

DGS Magazin

MIV, 23.11.2015
Aktuelle milchwissenschaftliche Fragestellungen | 42. Tagung des Wissenschaftlichen Beirats des MIV

Inhalt: Die 42. Tagung des Wissenschaftlichen Beirats des Milchindustrie-Verbandes (MIV) bot in guter Tradition wieder einen breiten Überblick über aktuelle, praxisnahe wissenschaftliche Fragen. Über 50 Teilnehmer aus Branche und Wissenschaft diskutierten am 20. November in Bamberg über Ökonomie, Mikrobiologie, Toxikologie, Nachhaltigkeit und Rechtsfragen.

Milchindustrie-Verband e.V.

SHZ, 29.09.2015, RATGEB1
Zwischen Anspruch und Realität

Verbraucher haben die Wahl
Inhalt: Die Ermittlung des tatsächlichen Verbraucherwillens ist häufig eine Herausforderung für Politik und Wissenschaft. Einfache Befragungen reichen meist nicht aus und Studien unter hypothetischen Bedingungen sind notwendig. Zudem gibt es noch das sogenannte “Trittbrettfahrer”-Problem.

SHZ

B&B Agrar, Mai 2015
Wie kommt Neues in die Landwirtschaft?

Inhalt: Deutschland gilt als gut aufgestellt im globalisierten Agrobusinessmarkt, zu einem wesentlichen Teil auch wegen der Innovationsfähigkeit seiner Agrarunternehmer und vieler Landwirtschaftsbetriebe. Aber wie innovativ sind die landwirtschaftlichen Betriebe und die ihr vorgelagerte Forschung und Zulieferindustrie wirklich? Was muss bei einem erfolgreichen Innovationsmanagement beachtet werden?

AID B&B Agrar
Downlaod als PDF

Bauernblatt, 14.02.2015, Seite 56
Sebastian Hess übernimmt Stiftungsprofessur

CAU: Lehrstuhl für Ökonomie der Milch- und Ernährungswirtschaft
Inhalt: Am 27. Januar hielt Professor D. Sebastian Hess seine Antrittsvorlesung zur Stiftungsprofessur für Ökonomie der Milch- und Ernährungswirtschaft. Ziel der Professur ist es, den Austausch und Wissenstransfer zwischen der deutschen Milchwirtschaft und der universitären Milchforschung zu stärken. Bei der Antrittsvorlesung stellte Professor Dr. Hess Metastudien zur Effizienz von Milchviehbetrieben, zur Zahlungsbereitschaft für Tierwohl und zur Verbraucherakzeptanz von Biotechnologie in Lebensmitteln vor.

Download als PDF